Die Neuerungen der m.objects-Version 9.5

Individuelle Fensterlayouts erstellen und jederzeit aufrufen




Mit der neuen m.objects-Version speichern Sie Ihre individuell eingerichteten Fensterlayouts der m.objects-Oberfläche und greifen jederzeit auf diese persönlichen Einstellungen zu: Bei der Erstellung einer neuen Show oder bei der Arbeit mit bereits vorhandenen Präsentationen. Zwei Mausklicks genügen, und Sie haben das gewünschte Fensterdesign vor sich.

So richten Sie die Arbeitsoberfläche ganz speziell nach Ihrer Arbeitsweise ein und können auch für unterschiedliche Einsatzzwecke entsprechend unterschiedliche Layouts erstellen. Ob die Symbolleiste über den Bild- und Tonspuren steht oder stattdessen vertikal neben den Spuren angeordnet wird, ob das Werkzeugfenster, das nun auch neue Darstellungsoptionen bietet, rechts oder links, horizontal oder vertikal angeordnet wird, diese Entscheidung treffen Sie. So können Sie zum Beispiel ein Layout speziell zur Präsentation und weitere zur Video- oder Tonverarbeitung einrichten und je nach Bedarf aufrufen.

Andockbare Fenster automatisch ein- und ausblenden




Besonders praktisch ist in diesem Zusammenhang auch die neue Option, alle andockbaren Fenster wie Werkzeugfenster, Leuchtpult, Referentenvorschau, Audiopegel – um nur einige wenige zu nennen – im Bearbeitungs- und Präsentationsmodus automatisch ein- und ausblenden zu lassen. Sie entscheiden, ob ein Fenster immer, nur während der Bearbeitung der Show oder nur bei der Wiedergabe erscheint.

Dadurch können Sie das Fensterlayout Ihrer m.objects Arbeitsoberfläche beispielsweise so einrichten, dass im Stopp-Modus, in dem Sie Ihre Präsentation bearbeiten, das Werkzeugfenster sichtbar ist. Sobald Sie aber zum Abspielen in den Pause- oder Play-Modus wechseln, wird das Werkzeugfenster ausgeblendet und an gleicher Stelle stattdessen die Referentenvorschau, das Kommentarfenster oder ein beliebiges anderes Fenster angezeigt. Das spart Platz und macht die Oberfläche noch übersichtlicher, vor allem aber haben Sie auf diese Weise immer genau die Bedienelemente und Fenster vor sich, die Sie in der jeweiligen Situation benötigen. Auch diese Eigenschaften lassen sich natürlich im individuellen Fensterlayout speichern. 

Neue Funktionen im Werkzeugfenster


Das Werkzeugfenster präsentiert sich in der neuen Version 9.5 noch vielfältiger und flexibler: Sie haben hier die Wahl zwischen den beiden Darstellungsoptionen “Baumstruktur” und “Liste”. Die Baumstruktur, die es seit der letzten Programmversion gibt, stellt die m.objects-Werkzeuge nach Funktionen sortiert in Unterkategorien dar, die sich für eine kompakte Ansicht auf- und zuklappen lassen.
Auf vielfachen Wunsch haben wir zusätzlich auch die altbekannte Listenform reaktiviert und noch komfortabler gemacht. Diese ermöglicht auch eine spaltenweise Darstellung des Werkzeugfensters, wobei Sie die Breite der Spalten individuell festlegen können.

Für einen schnellen Zugriff auf die häufig verwendeten Werkzeuge haben Sie in beiden Darstellungsformen zusätzlich die Möglichkeit, Favoriten einzurichten. Diese erscheinen dann oben in der Baumstruktur bzw. am Anfang der Liste und lassen sich so mit einem ‘Griff’ einsetzen.

Referentenvorschau neu definiert




Ein wichtiges Werkzeug für den Vortrag ist die Referentenvorschau, die auf der Oberfläche des Programms, für das Publikum nicht sichtbar, das aktuelle und das nachfolgende Bild der Präsentation anzeigt. Das war zumindest der Stand bisher. Die neue Referentenvorschau geht aber weit darüber hinaus und bietet Ihnen noch mehr Anzeige-Optionen: Besonders interessant ist dabei die Möglichkeit, hier das Live-Bild, das auch auf der Leinwand zu sehen ist, anzuzeigen. So haben Sie das exakte Präsentationsbild im Blick, ohne sich vom Publikum abzuwenden. Wahlweise können Sie das Live-Bild auch mit dem nachfolgenden Bild auf der Timeline kombinieren, um so den weiteren Verlauf der Präsentation vor sich zu haben.

Auch hier bietet die neue m.objects-Version noch eine wichtige Neuerung: Sie entscheiden selbst, ob ein Bild, ein Text oder eine Grafik in der Referentenvorschau erscheint. Als Standard ist zunächst jedes Objekt für diese Anzeige ausgewählt, Sie können aber mit einem Mausklick einzelne oder mehrere Objekte davon ausnehmen. Das kann insbesondere bei Texten und Titeln sinnvoll sein, die in der Regel vor einem Hintergrundbild stehen. Das gilt aber auch bei aufwändigeren Bild-im-Bild-Konstellationen, bei denen die Darstellung eines der Bilder in der Referentenvorschau vollkommen genügt und hier für einen besseren Überblick sorgt.

Kommentare einfügen leicht gemacht




Prompter-Texte, in m.objects auch Kommentare genannt, erscheinen – wie die Referentenvorschau – ausschließlich in der Programmoberfläche und sind daher für das Publikum nicht sichtbar. So können Sie beispielsweise historisch relevante Daten zum Vortrag als Gedächtnisstütze oder wichtige Hinweise für Ihren Vortrag einblenden.

Die neue m.objects-Version macht die Handhabung der Prompter-Texte sehr viel einfacher. Haben Sie zum Beispiel ein Kommentarfenster geöffnet, so genügt nun an der betreffenden Stelle Ihres Vortrags ein Klick in dieses Fenster, und m.objects fügt ein neues Kommentarobjekt und – falls noch nicht vorhanden – sogar eine Kommentarspur ein. Sie brauchen also nur noch Ihren Kommentar zu schreiben. Das ermöglicht ein intuitives Arbeiten und spart viele Mausklicks zum Einrichten der Komponente.

Und auch das Kommentarfenster selbst ist in Version 9.5 deutlich komfortabler geworden: Sie können nun die dargestellte Größe des Textes wahlweise mit einem frei wählbaren Prozentwert skalieren oder aber die automatische Skalierung wählen. Im zweiten Fall skaliert m.objects den Text ganz automatisch je nach der Größe des Kommentarfensters. So haben Sie die optimale Lesbarkeit Ihrer Kommentare immer im Griff. 

Weitere hilfreiche Neuerungen für den Live-Vortrag


Die neue m.objects-Version hat noch einige weitere Neuerungen im Gepäck, die Live-Präsentationen entscheidend unterstützen und Ihnen noch mehr Sicherheit beim Vortrag geben. Hält der Locator an einer Wartemarke an, zeigen alle Zeitfenster auf der Arbeitsoberfläche dies durch Blinken an. Auch hier müssen Sie also nicht den Blick vom Publikum abwenden, ein Blick auf die m.objects-Oberfläche genügt. Das gilt auch für das Ducking, mit dem Sie per Tastendruck auf der Fernbedienung die Lautstärke für einen spontanen Kommentar absenken können: Das Audiostatusfenster zeigt nun ein auffälliges Muster, um das aktive Ducking zu signalisieren. Sollten Sie also einmal unsicher sein, ob das Ducking noch eingeschaltet ist: Ein Blick auf die Programmoberfläche genügt.

Darüber hinaus können Sie in der neuen m.objects-Version auch beliebige Stellen auf der Timeline definieren, an denen eine mögliche Lautstärke-Absenkung durch das Ducking in jedem Fall wieder zurückgesetzt wird. Sollten Sie also nach einem spontanen Kommentar doch einmal vergessen haben, die Lautstärke wieder hochzuregeln, holt m.objects das an der gewünschten Stelle automatisch für Sie nach. Dafür müssen Sie lediglich eine Einzelmarke in das Zeitlineal einfügen, die entsprechende Option finden Sie in dessen Eigenschaften.

Ebenfalls per Einzelmarke können Sie nun auch die Vortragszeit zurücksetzen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie vor der eigentlichen Präsentation einen Vorspann eine Zeit lang im Loop laufen lassen. Der eigentliche Vortrag startet erst danach, dementsprechend sollte die Vortragszeit auch erst ab hier starten.

Erweiterte Möglichkeiten der Präsentationsdateien (EXE-Dateien)


Der Export einer Präsentation als EXE-Datei bietet Ihnen allem voran die Möglichkeit, Ihren Vortrag auch ohne m.objects-Installation – also zum Beispiel auf einem fremden PC – in absolut gleichwertiger Qualität wie aus der Timeline auszugeben. EXE-Dateien sind daher die von vielen Vortragenden bevorzugte Versicherung gegen technische Probleme am eigenen Computer. Auch bei Wettbewerben kommen EXE-Dateien häufig zum Einsatz, m.objects unterstützt diese Option daher schon seit langer Zeit.

Version 9.5 erweitert die Präsentationsdateien um zwei wichtige Funktionen: Zum einen wird nun auch asynchroner Ton unterstützt – genau wie Sie es von der Präsentation aus dem Programm gewohnt sind. Sowohl an Wartemarken, wo der asynchrone Sound bei Bedarf im Loop läuft, als auch bei Sprüngen mit Indexmarken ist die Verwendung von asynchronem Ton in EXE-Dateien nun möglich. Zum anderen wird auch das Ducking in EXE-Dateien mit der neuen Version unterstützt. So bieten Präsentationsdateien noch mehr Flexibilität als bisher.

Titelgenerator 2.0


Der m.objects-interne Titelgenerator präsentiert sich in Version 9.5 mit entscheidenden neuen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten, sodass Sie bei der Gestaltung von Texten Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

Waren Texte in puncto Formatierung bisher auf eine bestimmte Gestaltung begrenzt, lassen sich mit dem neuen Titeleditor beliebige Textpassagen völlig frei formatieren: Die Wahl der Schriftart, der Schriftfarbe sowie des Schriftschnitts – also kursiv, fett und die möglichen Kombinationen daraus – können Sie jetzt für einzelne Wörter, wortübergreifend und sogar für einzelne Buchstaben vergeben und dabei ganz nach Wunsch individuell kombinieren. Neu ist auch die Option, Texte im Blocksatz auszurichten. Für unterschiedliche Formatierungen und Textfarben markieren Sie einfach den gewünschten Textteil und wählen die entsprechende Option bzw. Farbe aus. Dadurch ergeben sich mit dem Titeleditor der m.objects-Version 9.5 ganz neue Gestaltungsoptionen.  

Das ist aber doch nicht alles. Die neue m.objects-Version macht es zum Kinderspiel, Texte beliebiger Länge und Zeilenanzahl in vordefinierbarer und dabei – wo gewünscht – exakt gleicher Größe zu erstellen. Über die neue Option Zeilenhöhe definieren geben Sie Ihren Texten eine frei wählbare Schriftgröße. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass auch bei einer Änderung der Zeilenanzahl die Texte ihre Schriftgröße stets beibehalten. Außerdem können Sie die gewählte Zeilenhöhe auch auf andere Texte übertragen, sodass beispielsweise bei einem animierten Titelabspann jeder einzelne Textblock in gleicher Größe erscheint.

Auch die Positionierung des Textes geht mit Version 9.5 äußerst leicht von der Hand. So gibt Ihnen der Titeleditor jetzt die Möglichkeit, Texte links- bzw. rechtsbündig wahlweise in Bezug auf die einzelnen Zeilen oder auf das umgebende Bildfeld einzustellen. Bei Bedarf fügt m.objects hierfür zusätzlich automatisch ein Zoomobjekt ein, das für die passende Ausrichtung sorgt. Mit dem Bildfeld wiederum können Sie den Text dann völlig beliebig in der Leinwand platzieren. Sollten in der Lichtkurve des Textes bereits Zoomobjekte vorhanden sein, werden diese entsprechend angepasst.

Die Arbeit mit Text in m.objects wird mit der neuen Version somit erheblich einfacher und vielfältiger. Wichtig dabei: Texte werden wie gewohnt genauso wie Bilder behandelt, sind also mit sämtlichen m.objects-Werkzeugen frei einstell- und animierbar.

Weitere Neuerungen der Version 9.5


Neben den beschriebenen Neuerungen bietet m.objects v9.5 zahlreiche weitere Ergänzungen und Optimierungen. Dazu zählt zum Beispiel die Erstellung der Videovorschau. m.objects nutzt hierfür jetzt bei geeigneter Grafik-Hardware die Hardware-Beschleunigung, was den Prozess deutlich beschleunigt. Darüber hinaus erfolgt die Erstellung der Videovorschau im Hintergrund, sodass Sie also währenddessen an Ihrer Präsentation weiterarbeiten können.  

Die Neuerungen der m.objects-Version 9.0

Neuerungen auf der Timeline und im Werkzeugfenster


In erster Linie fallen in m.objects v9.0 die neuen Farbgebungen der Lichtkurven ins Auge. Diese erscheinen nun je nach Modus der Bildmischung in einem dunklen gelblichen (additiv), grünlichen (überlappend) oder grauen (Maskierung) Farbton, der auf einen Blick erkennen lässt, wie eine Montage oder eine Überblendung aufgebaut ist. Sie sehen also sofort, welcher Modus der Bildmischung an der jeweiligen Stelle zum Einsatz kommt. Die Farbcodierung ist dabei angelehnt an die bekannte Farbdarstellung im Balken unterhalb der Lichtkurve.

Videoclips auf der Timeline lassen sich nun wahlweise so einstellen, dass nur der erste und letzte Frame des jeweils sichtbaren Ausschnitts in der Lichtkurve angezeigt werden. Auch in diesem Modus ist die verzögerungsfreie Anzeige des Frames an der exakten Position des Mauszeigers mittels gedrückter Shift-Taste verfügbar.

Auch im Werkzeugfenster werden Sie in der neuen m.objects-Version Änderungen feststellen. Dieser zentrale Bereich der Software bietet jetzt eine übersichtliche hierarchische Struktur der für die jeweilige Komponente verfügbaren Werkzeuge. Makros, Dynamikwerkzeuge und Mediendateien liegen nun in separaten Zweigen innerhalb einer Baumstruktur, die Sie einzeln auf- und zuklappen können. Zusätzlich haben wir auch Blenden und Toneffekte in das Werkzeugfenster aufgenommen, die sich damit direkt auf die Lichtkurven bzw. Tonspuren ziehen lassen. Der Weg über Formulare und Kontextmenüs ist hierfür also nicht mehr notwendig. Beim Ziehen der Werkzeuge ist darüber hinaus das jeweilige Symbol am Mauszeiger ständig zu erkennen.

Die Arbeit mit dem Werkzeugfenster wird durch diese Neuerungen deutlich komfortabler. Ein Tipp in diesem Zusammenhang: Die neue Baumstruktur lässt sich besonders effizient nutzen, wenn Sie das Werkzeugfenster links neben den Spuren in der Arbeitsoberfläche andocken.

Color Grading


m.objects v9.0 unterstützt in allen Lizenzen ab m.objects basic die Anwendung sogenannter Lookup-Tables, kurz LUTs, die Videos und Fotos auf vielfältige Weise in ihrer Farbwirkung verändern. Lookup-Tables kommen seit vielen Jahren schon in der Nachbearbeitung von Spielfilmen zum Einsatz. Videofilmern wird diese Technik also bereits ein Begriff sein, die sich in der neuen m.objects-Version aber nicht nur auf den Einsatz auf Videosequenzen beschränkt, sondern auch auf Standbilder anwendbar ist. Für unzählige Effekte stehen im Internet kostenlose Kreativ-LUTs zur Verfügung, die sich in m.objects ganz einfach einsetzen und ab m.objects live sogar in ihrer Wirkung modifizieren lassen.

Das Color Grading, also die Farbbearbeitung mit LUTs stellt ein hohes Maß an kreativen und künstlerischen Möglichkeiten zur Nachbearbeitung Ihrer Multivisionen zur Verfügung, denn Farben können spezifische Stimmungen erzeugen und emotionale Wirkungen von Bildern gezielt verstärken. Daneben unterstützt m.objects v9.0 auch die Verwendung von Korrektur-LUTs, die für professionelle Filmkameras zum Einsatz kommen.

Die Verarbeitung der Lookup-Tables erfolgt im Dynamikobjekt zur Bild- /Videoverarbeitung (ab m.objects live verfügbar) oder wahlweise auch im Bearbeitungsfenster von Videos oder Bildern. Außerdem können Kreativ-LUTs mit wenigen Mausklicks auch auf komplette Präsentationen angewendet werden. So entsteht ein individueller Look, der die Aussagekraft und Wirkung Ihrer Bilder und Videos unterstützt.

Weißabgleich in der Bild-/Videoverarbeitung

ab m.objects live

Eine weitere Neuerung ist der Weißabgleich in der Bild- und Videoverarbeitung, dessen Einsatz denkbar einfach ist: Sie aktivieren im Bild-/Videobearbeitungs-Werkzeug die neue Pipettenfunktion und klicken im Bild oder Video auf einen Punkt, der farblich neutral – grau oder weiß – dargestellt werden soll. Diese Farbe wird entsprechend korrigiert, wobei auch alle weiteren Farben ebenfalls angepasst werden. Da die m.objects Bild- und Videoverarbeitung ein Dynamikobjekt ist, können Sie den Weißabgleich auch dynamisch verändern. Das kann gerade bei Videos mit nachgeführtem Weißabgleich durch die Kamera sinnvoll sein, um hier den Weißabgleich an die jeweilige Szenerie anzupassen.

Videoexport im Standard H.265 und rasend schnell mit Hardware-Beschleunigung


Mit v9.0 erweitert m.objects nun auch den Video-Export um den aktuellen Codec H.265 (auch bekannt unter der Bezeichnung HEVC). Passend dazu gibt es neue Presets in den Exporteinstellungen speziell für 4K-Ausgabegeräte.

m.objects nutzt nun bei allen Video-Exporten in den Formaten H.264 und H.265 Hardware-Encoding, das bei geeigneter Grafikkarte den Rechenprozesses um ein Mehrfaches beschleunigt. Der Export einer m.objects-Show als Video – auch in hoher Auflösung – geht damit erheblich schneller vonstatten als bisher, je nach Grafikkarte bis zu zehn mal schneller.

Für Stereoskopiker gibt es hierbei ebenfalls wichtige Neuerungen: 3D-Präsentationen sind jetzt auch in den Formaten H.264 und H.265 sowie als Einzelbildsequenz exportierbar.

Videotrimming: framegenau und ohne jeden Qualitätsverlust




Videos werden in den allermeisten Fällen mit den bewährten m.objects-Funktionen auf einen bestimmten Ausschnitt hin geschnitten. Version 9.0 bietet nun die neue Option, die Videos zu trimmen, also als neue Datei zu speichern, die nur noch die tatsächlich benötigte Länge plus eine wählbare Schnittreserve für spätere Bearbeitungen besitzt. Das spart eine erhebliche Menge an Speicherplatz.

Der entscheidende Punkt dabei: Das Trimmen erfolgt ohne erneute Kompression – also ohne jeden Qualitätsverlust gegenüber dem Original und dadurch auch sagenhaft schnell. Wahlweise werden die Videodateien auf der Timeline unmittelbar gegen die getrimmte Version ausgetauscht – framegenau, versteht sich. Diese Vorgehensweise funktioniert mit nahezu beliebig codierten Video-Dateien.

Die neue Screenshot-Funktion


Auf vielfachen Wunsch hin ist es jetzt möglich, das aktuelle Ausgabebild der m.objects-Leinwand ganz einfach mit der Taste [Druck] und in wählbarer Auflösung zu speichern. Im Laufe einer Multivision entstehen schließlich viele sehenswerte Bildkompositionen, die Sie auf diese Weise als separates Bild festhalten können,sei es für hochwertigen Druck, Ihre Homepage oder das Vorschaubild eines YouTube-Videos.

Ausgewählte Objekte und Sequenzen als Video exportieren


Ähnlich wie Sie in den Tonspuren einzelne Samples und Ausschnitte als separate Tondatei abspeichern können, lassen sich mit m.objects v9.0 jetzt auch einzelne Objekte oder Arrangements auf den Bildspuren als Video speichern. Der Export erfolgt als mp4-Video und lässt sich wie beim Videoexport einer gesamten Präsentation noch detailliert oder mit einem vorgewählten Preset passend einstellen.

Die neue Funktion ist besonders gut geeignet, um beispielsweise aufwändige Animationen, Zeitraffer oder extrem hochaufgelöstes Videomaterial in eine neue, separate Datei umzuwandeln, die die Performance des Computers weniger belastet. Der entsprechende Bereich der Show kann einfach durch das neu erstellte Video ersetzt werden.

Mit den Pfeiltasten auf der Timeline navigieren


Die Pfeiltasten (rechts / links) der Tastatur können Sie in m.objects v9.0 für die Navigation auf der m.objects-Timeline zu nutzen. In Videosequenzen navigieren Sie so frameweise vor und zurück, außerhalb von Videosequenzen bewegt sich der Locator um je 20 ms nach rechts oder links. Halten Sie dabei die Taste [Strg] gedrückt, erfolgt wie bisher eine Bewegung der aktuellen Selektion auf das jeweils folgende oder vorhergehende Objekt derselben Spur.

Objekte anpassen bei Änderung der Geschwindigkeit


Mit dem Geschwindigkeit-Objekt können Sie Videos und Tonsamples in ihrer Geschwindigkeit modifizieren. Das bedeutet aber auch, dass das jeweilige Video oder Sample anschließend eine längere oder kürzere Standzeit benötigt, die bislang noch manuell anzupassen war. Mit der neuen Version führt m.objects diesen Schritt wahlweise automatisch durch.

Kommentare als Textdatei exportieren


Wer mit der Kommentarfunktion arbeitet, hat nun außerdem die Möglichkeit, die Kommentare aus einer Show als Textdatei zu exportieren. Das kann hilfreich sein, um ein Script zu erstellen und dieses zum Beispiel auszudrucken.

Bildbewertung wahlweise verdeckt


Im Formular für den Bildbewertungs-Modus lässt sich nun auswählen, ob die Wertung der einzelnen Juroren während des Bewertungslaufs im Screen offen angezeigt oder verdeckt durchgeführt wird. Bei verdeckter Anzeige verraten die pro Juror eingeblendeten Symbole lediglich, ob die Wertung bereits erfolgt ist, indem das zuvor graue Fragezeichen-Symbol grün eingefärbt wird.

Die Neuerungen der m.objects-Version 8.1

Dynamikprozessor




Der Dynamikprozessor ermöglicht es, Abweichungen in der Lautheit (also der empfundenen Lautstärke) auszugleichen. Das Problem kennen viele Produzenten von Multivisionen, dass nämlich Musikstücke, gesprochene Texte und O-Töne als sehr unterschiedlich laut wahrgenommen werden. Aufwändige und zeitintensive Korrekturarbeiten sind somit üblicherweise die Folge. Der neue Dynamikprozessor schafft hier sehr wirkungsvoll Abhilfe, indem er deutliche Abweichungen zwischen leisen und lauten Passagen verringert, ohne aber kurzfristige Entwicklungen der Dynamik einzuebnen. Die spezifische Charakteristik gerade von besonders anspruchsvoller Musik bleibt also erhalten, jedoch werden unterschiedlich laut eingesprochene Texte oder in der Dynamik stark differierende Musikstücke aus unterschiedlichen Quellen wirkungsvoll aufeinander abgestimmt.

Der neue Dynamikprozessor steht als globales Werkzeug, das also auf alle Tonsamples einer Produktion Einfluss nimmt, in allen Ausbaustufen zur Verfügung. Ab m.objects live gibt darüber hinaus in den Einstellungen der Toneffekte (s.u.) auch die Option, den Dynamikprozessor individuell auf einzelne Samples anzuwenden.

Neue Toneffekte

ab m.objects live

Mit neuen Toneffekten erweitert m.objects v8.1 die kreativen Anwendungen der zuletzt neu aufgestellten Audio-Engine. Die Toneffekte lassen sich dabei für jedes Tonsample individuell konfigurieren.



Stereo-Mix ändern
Mit dieser Option lassen sich der linke und rechte Tonausgang tauschen (L/R tauschen) oder beide Kanäle gemeinsam als Mono-Sound ausgeben (L+R nach Mono). Darüber hinaus ist es auch möglich, das Tonsignal aus dem linken oder dem rechten Kanal auf beiden Ausgängen auszugeben (L nach Mono bzw. R nach Mono). Diese Option kommt zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn eine Aufnahme durch ein technisches Problem nur in einem Kanal aufgezeichnet wurde oder einer der beiden Kanäle Störungen enthält.

Equalizer
Mit dem sehr flexibel einstellbaren Equalizer lassen sich Höhen, Mitten und Bässe der Tonsamples differenziert anpassen. Dumpf klingende Aufnahmen erhalten so mehr Brillanz, während an anderer Stelle dröhnende Bässe oder störend dominierende Mitten in der Musik zurückgenommen werden. Die Anpassungen erfolgen in einem Diagramm mithilfe von Anfassern. Bei Bedarf können den bestehenden Anfassern auch beliebig viele weitere Anfasser hinzugefügt werden, um somit differenzierte Veränderungen vorzunehmen.

Halleffekt
Mit dem Halleffekt erhalten Tonsamples nachträglich eine akustische Umgebung. Das bietet sich zum Beispiel bei eingesprochenen Kommentaren oder Mono-Aufnahmen an, die mit dem Halleffekt einen räumlichen Charakter erhalten.

Dynamik-Prozessor
Als individueller Toneffekt lässt sich der neue Dynamikprozessor auch auf einzelne Tonsamples anwenden. Dadurch können die Einstellungen des globalen Dynamikprozessors an den entsprechenden Stellen gezielt durch individuelle Werte überschrieben oder ganz deaktiviert werden.

Animation von Reiserouten und freigestellten Formen




Eine animierte Reiseroute vermittelt dem Publikum einen wirkungsvollen Eindruck vom Verlauf einer Reise. Daher wird dieses Stilmittel in Multivisionen gerne eingesetzt. Waren für die Erstellung einer animierten Reiseroute früher aufwändige Konstruktionen mit Masken notwendig, so bietet m.objects mit den neuen QuickBlending-Effekten Füllung und Flutwelle Werkzeuge für eine ebenso einfache wie effektvolle Umsetzung an. Die beiden neuen Effekte zeichnen freigestellte Linien exakt nach. Mit einem einzigen Mausklick legt der Anwender den Startpunkt der Animation fest, für den Rest sorgt das Programm. Dabei ist es völlig unerheblich, wie differenziert der Verlauf der Reiseroute ist. Die entscheidenden Parameter lassen sich natürlich auch hier individuell einstellen, und die Geschwindigkeit der Animation wird einfach über die Länge der Auf- oder Abblendung des Bildes mit dem Routenverlauf geregelt. Die Option Füllung sorgt dafür, dass die Linie vom Startpunkt bis zum Ende vollständig nachgezeichnet wird, während die Option Flutwelle einen Teilabschnitt der Linie darstellt, der vom Startpunkt zum Endpunkt wandert.

Mit den beiden neuen QuickBlending-Werkzeugen lassen sich nicht nur Reiserouten, sondern auch andere freigestellte Formen nachzeichnen, sodass sich eine Fülle von kreativen Gestaltungsmöglichkeiten ergibt.

Ducking-Indikator für Live-Vorträge

ab m.objects live

Für spontane Kommentare während einer laufenden Präsentation bietet das manuelle Ducking die Möglichkeit, die Lautstärke per Tastendruck auf einer Fernbedienung oder der Tastatur abzusenken und danach wieder auf gleichem Weg auf den normalen Level zu erhöhen. Damit der Referent den aktuellen Zustand des Ducking im Blick hat, bietet m.objects einen neuen Indikator, der sich in den Leinwand-Einstellungen aktivieren lässt. In einer frei wählbaren Ecke des Screens wird dann mit ebenfalls wählbarer Intensität ein unauffälliges Pfeil-Symbol sichtbar, während die Ducking-Funktion aktiviert ist.

Optimiertes Video-Handling auf der Timeline


Um speziell in der Lichtkurve eines Videos das genaue Ende des Inhalts anzuzeigen, fügt m.objects bei Bedarf an der betreffenden Stelle eine senkrechte rote Linie ein. Diese neue Funktion kommt zum Beispiel dann zum Einsatz, wenn durch die Arbeit mit dynamischen Zeitlupen- oder Zeitraffereffekten das Timing des Videos verändert wird. Um danach ein ungewolltes Stehenbleiben des letzten Videoframes zu vermeiden, muss die Lichtkurve in ihrer Länge ggf. angepasst werden, was mit der neuen Markierung einfach umzusetzen ist.

Spuren individuell benennen


Einzelne Spuren auf der m.objects-Timeline lassen sich jetzt mit einem frei wählbaren Namen versehen. Das sorgt für eine bessere Übersicht, wenn zum Beispiel eine Spur speziell für Masken, Hintergründe, Texte oder O-Töne verwendet wird und somit eine entsprechende Bezeichnung erhält. Auch Spuren für die Lichtsteuerung (DMX) profitieren davon. Wenn der Mauszeiger mit gedrückter Shift-Taste über die Spuren bewegt wird, erscheint neben dem Mauszeiger der gewählte Name.

Schnelle Übersicht über Objekteigenschaften




Die wichtigsten Parameter einzelner Objekte auf der Timeline lassen sich nun direkt anzeigen, ohne dass dabei das jeweilige Eigenschaftenfenster geöffnet werden muss. Dafür wird einfach der Mauszeiger bei gedrückter Shift-Taste über das entsprechende Objekt bewegt, woraufhin neben dem Zeiger die einstellbaren Werte eingeblendet werden. Für ein Zoomobjekt sind das zum Beispiel der Zoomfaktor und die Lage des Zoomzentrums.